Projekte

IGAMon-Dog

Invasive und gebietsfremde Arten (IGA) breiten sich zunehmend aus und bedrohen dabei nicht nur andere Arten oder deren Lebensräume, sondern haben auch wirtschaftliche Auswirkungen bzw. Schädigen die Gesundheit der Bevölkerung.

In dem Projekt IGAMon-Dog wird das Unabhängige Institut für Umweltfragen (UfU) zusammen mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) sowie dem Verein Wildlife Detection Dogs (WDD) prüfen, inwieweit durch die Ausbildung von Hunden und deren private Halter*innen das Monitoring zur Verbreitung von invasiven gebietsfremden Arten verbessert werden kann.

Das UfU leitet das Konsortium als Verbundkoordinator, es ist  vor allem für die öffentliche Begleitung des Forschungsprozesses, die Umsetzung von partizipativen Formaten zur Beteiligung der Bürgerwissenschaftler*innen am Vorhaben, die Umsetzung der Web-Plattform sowie die Umweltbildung verantwortlich.

Das UFZ ist als Verbundpartner vor allem für die wissenschaftliche Begleitung des Forschungsvorhabens und dessen Monitoring, sowie die standardisierte Protokollierung, das Mapping, die geostatistische Auswertung und Trendberechnung der durch Bürgerwissenschaftler*innen erfassten Daten zuständig.

Der WDD übernimmt die Vorbereitung der Ausbildungsinhalte und koordiniert die Anleitung der Hundehalter*innen durch erfahrene Trainerinnen sowie die Organisation und Durchführung der Trainingskurse inklusive einer Evaluierung der einzelnen Mensch-Hund-Teams.

Das Projekt hat eine Laufzeit von April 2021 bis September 2024 und wird im Rahmen des Förderbereichs Bürgerforschung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Projektseite: https://www.korina.info/projekte/igamon-dog/