3. WDD Arbeitstagung 2022
Vom 15.-17. Juli fand auf dem Trainings Center Retten und Helfen GmbH in Mosbach (Odenwald) die dritte WDD-Arbeitstagung statt. Dies war erstmalig eine Hybridveranstaltung, bei der rund 30 Teilnehmer*innen (viele natürlich mit ihren Hunden „im Gepäck“) persönlich nach Mosbach gereist waren und noch weitere rund 20 Personen zumindest die Vorträge online verfolgten. Die Arbeitstagung begann am Freitagabend mit einem Online-Vortrag von Paul Bunker, der viele seiner langjährigen Erfahrungen in Sachen Ausbildung und Einsatz von Artenspürhunden preisgab und danach noch Fragen des Publikums beantwortete. An den beiden nächsten Tagen fanden vormittags interessante online-Vorträge zu verschiedenen Themen der Artenspürhundearbeit statt und nachmittags praktische Übungen bzw. Vorführungen angeleitet von verschiedenen Hundetrainerinnen. Alle Vorträge und praktischen Übungen stießen bei den teilnehmenden Zwei- und Vierbeinern auf großes Interesse und am Sonntag war das Bedauern groß, dass die Arbeitstagung doch schon so schnell vergangen war. Gerade das persönliche Zusammentreffen und Kennenlernen, das Zusammensitzen bei den Mahlzeiten und am Abend und die vielen interessanten Gespräche (meistens rund um den Hund ;-)) hatten wir wohl alle nach der langen Corvid19-Entbehrungsphase sehr vermisst und sie sehr genossen. Am Ende haben wir alle etwas Schönes mit nach Hause nehmen dürfen – seien es neue Erkenntnisse in der Arbeit mit Hunden, neue Bekanntschaften oder einfach nur das befriedigende Gefühl eines spannenden, erfüllten Wochenendes – und freuen uns auf ein möglichst baldiges, nächstes WDD-Arbeitstreffen.
Zur Information: Die Aufzeichnungen der Vorträge der dieser Arbeitstagung können im Nachhinein gebucht werden:
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WDD Mitgliederversammlung 2022
Am 16. Januar 2022 fand die offizielle Mitgliederversammlung von Wildlife Detection Dogs e.V. als Online-Sitzung statt.
Inhalt der Versammlung war unter anderem die Vorstandswahl, die Besetzung der Gremien sowie die Eröffnung der Gewinner des WDD Förderpreises. Weitere Informationen zum Förderpreis werden in Kürze öffentlich bekanntgegeben.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung gab es einen externen Vortrag von Dr. Juliane Bräuer.
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09.-13. September 2019: WDD trifft GfÖ – Artenspürhunde bei Ökologentagung
Auf einer eigenen Session während der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie e.V. (GfÖ) stellten Mitglieder des WDD im September die „Methode Artenspürhund“ vor. Diese Session fand zwar am letzten Tag kurz vor dem Ende der Konferenz statt, aber trotzdem war der Hörsaal gut gefüllt – ca. 60 Konferenzteilnehmer waren gekommen.
Mit finanzieller Unterstützung des WDD luden wir eine erfahrene und kompetente Hauptrednerin ein: Dr. Romane Cristescu von University of the Sunshine Coast in Australien. Sie leitet dort die Gruppe Detection Dogs for Conservation, die zum einen die wissenschaftlichen Projekte der Arbeitsgruppe um Dr. Celine Frère unterstützt und zum anderen auf Anfrage auch mit ihren Hunden in Projekten öffentlicher Träger und Naturschutzorganisationen arbeitet.
Romane eröffnete unsere Session mit einem exzellenten Vortrag über die Einsatzmöglichkeiten, die Vorzüge und die Verlässlichkeit von Artenspürhunden.
Anschließend erzählte Dr. Annegret Grimm-Seyfarth (UFZ Leipzig, WDD) von ihrer Arbeit im Fischottermonitoring, die durch ihre beiden Artenspürhunde wesentlich vereinfacht wird.
Danach stellte Laura Hollerbach (Senckenberg Gelnhausen, WDD) einen Methodenvergleich innerhalb des Wolfsmonitoring vor.
Schließlich stellte Uta Kielau (Wolfsbetreuer Schleswig-Holstein, WDD) den Einsatz von Artenspürhunden durch die Wolfsbetreuer in Schleswig-Holstein vor.
Außerdem wurde die „Methode Artenspürhund“ noch auf drei Postern vorgestellt:
Chiara Baschung (Zurich University of Applied Sciences) zeigte die Verwendung von Artenspürhunden beim Nachweis von invasiven Arten: In ihrer Masterarbeit trainierte sie Hunde darauf, eine invasive Ameisenart zuverlässig anzuzeigen.
Felix Böcker (FVA Freiburg, WDD) stellte erste Ergebnisse eines Goldschakal-Monitorings in Ungarn vor. Goldschakale breiten sich in Europa von Süden und Osten kommend zunehmend aus.
Dr. Anne Berger (IZW Berlin, WDD) machte schließlich unmissverständlich deutlich, dass Artenspürhunde die einzige Methode darstellen, Igel das ganze Jahr über zuverlässig finden zu können, was u.a. deshalb sehr wichtig ist, weil während dieser Zeit oft Gebüschpflege- und Baumfällmaßnahmen stattfinden und die Igel dabei großen Gefahren ausgesetzt sind.
Text: Juliane Röder & Anne Berger

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WDD bei der VWJD-Tagung 2018
Auf der VWJD-Tagung 2018 hat Felix Böcker (WDD) einen Vortrag über Artenspürhunde gehalten. Weiterhin gab es unter der Leitung von Julia Taubmann (WDD) eine Exkursion zum Thema „Praktische Einführung in das Training von Artenspürhunde-Teams“. Die Teilnehmenden der Exkursion kamen überwiegend aus dem jagdlichen Bereich und zeigten großes Interesse an der Methodik.
Hier gibt es weitere Infos zur Veranstaltung.




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2. WDD Arbeitstagung – ein voller Erfolg
Vom 23. bis 25. März 2018 fand in Lindenfels/Odenwald die 2. Arbeitstagung von Wildlife Detection Dogs e.V. statt. Unter den 45 Teilnehmern dieser Tagung waren 21 WDD Mitglieder und 24 Externe.
Neben spannenden Vorträgen über Training, Ausbildung und Einsatz von Suchhunden in den unterschiedlichsten Bereichen gab es einen regen Austausch der Teilnehemer über laufende und zukünftige Projekte und das Traning der Hunde.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und Referenten sowie dem Orga-Team für diese tolle Veranstaltung, die mindestens genauso gelungen war wie bereits die erste WDD Arbeitstagung!
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WDD Trainingsaustausch Scheuerhof
Am 03. und 04. Febraur 2018 trafen sich zwölf WDD-Mitglieder an der Tierakademie Scheuerhof zu einem vereinsinternen Trainingsaustausch.
Von Anfängern über Fortgeschrittenen bis hin zu versierten Hundetrainern waren wir eine buntgemischte Gruppe mit jungen und alten erfahrenen Spürhunden. Als besonderer Gast war auch das Spürschwein Ronja dabei.
Wir haben gemeinsam mit unseren Hunden (und dem Schwein) trainiert, uns gegenseitig Hilfestellungen beim Training gegeben und uns über Trainingsmethoden, Trainingspläne und vieles mehr ausgetauscht.
Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Ähnliche Workshops sind zukünftig an unterschiedlichen Orten geplant.





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WDD-Seminar bei der BOKU Wien
Wildlife Detection Dogs e.V. hat mit dem Alumniverband Wildtierökologie der Universität für Bodenkultur in Wien ein Seminar angeboten, das sich dem Einsatz von Hunden im Naturschutz und in der Forschung widmet. Neben Annina Prüssing, Julia Taubmann und Felix Böcker von WDD e.V. berichtete auch Leopold Slotta-Bachmayr am 30.09.2017 in Wien über erste Einsätze von Hunden im Wildkatzenmonitoring Österreichs. Die fast 30 Teilnehmer gingen interessiert auf Diskussionen ein und zeigten reges Interesse am Verein und der Methode.

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WDD Workshop bei der IZW Konferenz
Im Oktober 2017 fand in Berlin die „11th International Conference on Behaviour, Physiology and Genetics of Wildlife“ statt. In diesem Rahmen veranstaltete das Institut für Zoo- und Wildtierforschung zusammen mit uns am 07.10.2017 auch einen Workshop mit dem Titel „Wildlife Detection Dogs“. Etwa 50 Interessierte aus verschiedenen europäischen Ländern, lauschten den Vorträgen von Jelena Mausbach, Julia Taubmann, Aran Clyne, Annegret Grimm-Seyfarth und Laura Hollerbach zu verschiedenen Themen und Projekten rund um den Einsatz von Hunden in der Wildtierforschung und dem Artenschutz. In einer gemeinsamen Podiumsdiskussion diskutierten Experten aus verschiedenen Arbeitsbereichen (u.a. Hundeausbildung, Planungs- und Gutachterbüros, Tierschutz und Wissenschaft) über die Notwendigkeit und die Ausgestaltung von Qualitätsstandards und Prüfungen für Artensuchhunde-Teams. Das Protokoll dieser Diskussion wird demnächst über den WDD veröffentlicht.
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1. Arbeitstagung für den Einsatz von Hunden zum Artnachweis war ein voller Erfolg!
Vom 21.-23.10.2016 trafen sich WissenschaftlerInnen, NaturschützerInnen, JägerInnen und weitere Interessierte in Ließen, Brandenburg zur 1. Arbeitstagung des Vereins. Die Referenten berichteten über abgeschlossene, laufende und geplante Projekte zum Einsatz von Artenspürhunden als nicht-invasive Methode und TrainerInnen berichteten über Möglichkeiten und Schwierigkeiten bei der Ausbildung. Neben dem offiziellen Programm wurden jede Menge Ideen ausgetauscht und Kontakte geknüpft. Die Veranstaltung wurde vom Verein Wildlife Detection Dogs e.V. in Kooperation mit dem Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin und der Universität Freiburg organisiert.
Der Verein bedankt sich bei allen Teilnehmern, Referenten und bei dem Organisationsteam für diese erste gelungene Veranstaltung!
Veranstalter:
Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung
Professur für Wildtierökologie und Wildtiermanagement, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.
Ein Eindruck des Tagungsbandes inklusive Programm kann HIER heruntergeladen werden. Interesse an dem gesamten Tagungsband bitte an info(at)wildlifedetectiondogs.org richten.




